Meine Route in Australien und Neuseeland
(klicken zum vergrössern):
  
09.03.10:br />
Fiji:
Fotos ->
09.03.10
Miami
Beach:
Fotos ->
09.03.10
Bula Bula
Das ist Fidschi
und bedeutet so
viel wie
„Hallo“.

Ich bin in Fiji
angekommen und
habe 10 Tage
Sonnenschein,
blaues Wasser,
Palmen und
herrliche
Strände vor mir.
Ich entscheide
mich für ein
Island Hopping
auf dem Yasawa
Archipel. Dieses
liegt im
Südpazifik,
nordwestlich der
Hauptinsel, und
ist unter
anderem bekannt
geworden durch
den Film „Cast
Away“ mit Tom
Hanks, der auf
Monuriki gedreht
wurde. Mit einem
Katamaran geht
es in 5 Stunden
auf die
nördlichste
Insel. Es ist
wirklich so wie
in
Reiseprospekten
beschrieben:
Unzählige Inseln
mit
Kokusnusspalmen
und endlosen
weissen Stränden
ziehen an uns
vorbei. An einer
der ca. 330
Inseln steigen
wir auf ein
kleines
Fischerboot um,
welches uns in
die Lodge
bringt. Nach dem
obligatorischen
Bula Bula bei
der Ankunft
merkt man
schnell, dass es
eine andere Welt
ist. Kein Strom,
einfache
Unterkünfte und
nur keine
Hektik. Viele
der Inseln kann
man in wenigen
Minuten
umrunden.
“THE ONLY
URGENCY IS THE
HURRY TO SLOW
DOWN”

Gut, dass das
Wasser ca. 30
Grad warm ist
und die Riffe
zum Schnorcheln
direkt am Strand
liegen. So hat
man ein wenig
Abwechslung. Es
gibt auch Kajake
auszuleihen, mit
denen man dann
zu ganz einsamen
Stränden paddeln
und Robinson
Crusoe spielen
kann. Ich lerne
auch, wie man
eine Kokosnuss
knackt und
Kokosnussmilch
macht, leckere
Sache.
Ansonsten ist es
empfehlenswert,
mehrere Bücher
mit mindestens
500 Seiten
mitzunehmen und
diese in der
Hängematte am
Strand zu
geniessen.
Abends finden
diverse
einheimische
Veranstaltungen
statt, wie z.B.
Bulatanz,
Krebsrennen,
Kava-Zubereitung
etc., um die
internationale
jugendliche
Gästeschar zu
unterhalten.
Kava ist auf
Fidschi ein sehr
beliebtes
Getränk und wird
aus der
Pfefferbaumwurzel
hergestellt. Die
Wurzel wird
zerstampft und
mit Wasser
aufgesetzt und
hat eine leicht
narkotisierende
Wirkung. Das
braune Gebräu
wird aus einer
kunstvoll
geschnitzten
grossen Schale
in eine
Kokosnussschale
gegossen. Bevor
man die Schale
in Empfang
nimmt, klatscht
man einmal in
die Hände. Dann
soll man die
braune
Flüssigkeit in
einem Zug
austrinken, Bula
rufen und noch
dreimal
klatschen. Die
Brühe sieht aus
wie braunes,
dreckiges
Abwaschwasser,
echt
unappetitlich.
Ich versuche es
mit einer Schale
und widme mich
danach lieber
einem kühlen
Bier.
Ich muss mich an
den neuen
Lebensstil nach
10 Wochen im
Sattel erst
gewöhnen.

So geht es 10
Tage lang von
Insel zu Insel.
Ich geniesse das
Tauchen,
Schnorcheln,
meine Bücher,
die ich seit
meiner Abreise
dabei habe und
natürlich die
Hängematte. Doch
alles Schöne
geht auch mal
vorbei und so
heisst es
Abschied nehmen
von einer
wunderschönen
Inselwelt mit
sehr netten
Einheimischen.
Es geht über Los
Angeles nach
Miami Beach.
Unterwegs
überquere ich
noch die
Datumsgrenze und
geniesse einen
Tag 2 mal.

Ich bleibe 4
Tage in Miami
Beach direkt am
Ocean Drive und
bin erschlagen
von der Grösse
der Stadt und
den vielen
Harley
Davidsons,
Hummers,
Corvettes etc.
Diese fahren
jeden Abend den
Ocean Drive rauf
und runter, nur
um gesehen zu
werden. Ich
mache einen
Abstecher in die
Everglades und
schaue mir dort
die Alligatoren
an. In Miami
Beach sind die
Art Deco Häuser
vom Verfall
gerettet worden
und geben der
Stadt ein
schönes Ansehen.
Während einer
Hafenrundfahrt
können wir Star
Island und
Hibiscus Island
bestaunen. Dort
residiert die
Creme de la
Creme in ihren
Villen mit
eigenem
Bootssteg. Dazu
zählen Ringo
Star, Julio
Iglesias, die
Bee Gees und
viele, viele
mehr.

Jetzt ist es
endgültig
soweit: Nach 12
Wochen und
einmal um die
Welt heisst es
nun in Richtung
Zürich zu
fliegen. Ich tue
es mit einem
lachenden und
einem weinenden
Auge. Ich habe
soviel Schönes
gesehen und
erlebt und tolle
Leute kennen
gelernt. Da
fällt es schwer,
Abschied zu
nehmen. Auf der
anderen Seite
freue ich mich
auf den Zürisee
und das
Skifahren.
Ich möchte mich
bei dieser
Gelegenheit
nochmals bei
Timur und Daniel
bedanken, die es
möglich gemacht
haben, dass Ihr
meine Berichte
und Fotos im
Internet sehen
könnt. Ein
grosses Merci
auch an alle,
die mich mit
ihren E-Mails
auf dem
laufenden
gehalten haben
und so den
Kontakt in die
Heimat aufrecht
erhalten haben.
Alles Gute
Günter
März 2010
|
|